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Professioneller Werterhalt nach DIN

Qualität durch Qualifikation

Unser Team setzt sich aus Fachkräften zusammen, die ihren Beruf nicht nur ausüben, sondern leben. Wir beschäftigen diplomierte Gartenpfleger, die über das bloße „Saubermachen“ hinausdenken.

Wir grenzen uns bewusst von bloßer „Gartenarbeit“ ab hin zu normgerechtem Vegetationsmanagement. Sie verstehen die physiologischen Prozesse der Pflanze. Ein Schnitt ist für uns kein mechanisches Kürzen, sondern ein gezielter Eingriff in den Hormonhaushalt, um Wachstum und Blüte zu steuern.

Die Systematik der Pflegephasen (DIN 18919)

1. Fertigstellungspflege

Der Start: Diese Phase ist Teil der Herstellungsleistung. Sie beginnt direkt nach der Pflanzung und endet mit der Abnahme. Ziel ist es, den „abnahmefähigen Zustand“ zu erreichen (z.B. erstes Wässern, Mulchen, Nachbessern).

2. Entwicklungspflege

Die Erziehung: Die kritischste Phase für den langfristigen Erfolg (Dauer: 2 bis 5 Jahre). Ziel ist der „funktionsfähige Zustand“. Hier erfolgen Erziehungsschnitte (Leittrieb-Bildung) und Konkurrenzregulierung, damit die Zielvegetation Licht erhält.

3. Unterhaltungspflege

Der Erhalt: Ist der Funktionszustand erreicht, geht die Pflege in die Bewahrung über. Hierzu zählen der regelmäßige Rückschnitt, die Düngung und die Kontrolle auf Schädlinge. Ziel ist die Erhaltung der Vitalität und Ästhetik über Jahrzehnte.

Fachgerechte Techniken & Methoden

Jäten vs. Hacken

Ein Detail, das Profis von Laien unterscheidet, ist die Bodenbearbeitung in Staudenbeeten. Wir praktizieren das Jäten (Ziehen oder Ausstechen) und vermeiden das bloße Hacken, um die flachen Wurzeln der Stauden nicht zu verletzen.

Bodenruhe bewahren

Hacken bringt immer wieder neue Unkrautsamen aus tieferen Bodenschichten an die Oberfläche, wo sie keimen. Unsere Methode: Wir entnehmen Wildkräuter selektiv mit der Wurzel und erhalten die Bodenruhe.

Schutz des Edaphons

Durch den Verzicht auf tiefes Hacken schonen wir das Bodengefüge (Edaphon) und verhindern die Austrocknung. Zudem bleibt die wichtige Mulchschicht intakt, was den Wildkrautdruck langfristig senkt.

Fachgerechter Gehölzschnitt

Jeder Schnitt ist eine Verletzung, die der Baum verschließen (kompartimentieren) muss. Unsere Gärtnermeister wissen um die Schnittzeitpunkte und Schnittführung (auf Astring), um Faulstellen zu vermeiden.

Schnittzeitpunkte

Wir unterscheiden den Sommerschnitt (ideal für Formgehölze und zur Wachstumsberuhigung/Wasserschosser-Vermeidung) vom Winterschnitt (für starke Eingriffe in der Saftruhe).

Naturschutz (BNatSchG)

Wir achten streng auf die gesetzlichen Vorgaben zum Vogelschutz. Starke Rückschnitte erfolgen nur außerhalb der Brutzeiten, um die ökologische Funktion Ihres Gartens nicht zu gefährden.